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Bolivien Reiseinformationen

Sicherheit in Bolivien

In Bolivien kann es immer wieder zu Streiks oder Straßenblockaden aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen kommen, die sich nicht gegen Touristen richten. Leider können diese jedoch euren weiteren Reiseverlauf verändern oder einschränken können. Ebenso können widrige Wetterverhältnisse und Naturphänomene wie Erdrutsche oder Überschwemmungen zu Verzögerungen, Streichungen oder Umprogrammierungen deiner Verkehrsverbindungen und somit zur Änderung deines Reiseprogramms führen. Eventuelle damit verbundene Zusatzkosten trägst du als Kunde.

Erwarte keinen europäischen Standard, insbesondere beim Niveau der Unterkünfte, der Sprachfähigkeiten der Guides und dem Komfort der Transportmittel.

Obwohl die Mehrheit der Bolivianer gegenüber Touristen sehr freundlich ist, besteht vor allem in den Städten die Gefahr von Taschendiebstählen. Überfälle auf Touristen sind jedoch selten und meist Folge fahrlässigen Verhaltens. Halte dich deshalb an unsere Ratschläge.

Gesundheit & Impfen in Bolivien

Das aus geographischer Sicht auffallendste Merkmal der Andenländer sind ihr extrem verschiedenen Klimazonen, so auch Bolivien. Das Altiplano bzw. die Sierra liegen auf circa 3.000 bis 4.000 Metern Höhe, was z.B. bei Touren zum Titicacasee, zum Salzsee von Uyuni oder nach Cusco zu bedenken ist. Frage vor der Reise deinen Arzt, ob für dich aus gesundheitlichen Gesichtspunkten eine Hochlandreise unbedenklich ist. Dies gilt im Besonderen, wenn du eine Trekking‐Tour oder eine Bergbesteigung in der Andenkordillere planst, da hier in erhöhtem Maße die Gefahr der Höhenkrankheit besteht. Wir empfehlen auch, sich mit Sonnencreme (LF 50), Sonnenbrille und Sonnenhut gegen die erhöhte UV‐Strahlung zu schützen.

Wir weisen dich darauf hin, dass die tiefer gelegenen Regionen Boliviens, wie z.B. die Andenhochtäler der Yungas bzw. der Ceja (auch Machu Picchu), der Madidi‐ Nationalpark, der Manu‐Nationalpark oder das Tiefland von Santa Cruz grundsätzlich Verbreitungsgebiet von Malaria und anderer Tropenkrankheiten sind. Wir empfehlen dir, dich kontinuierlich und ganz besonders in der Dämmerung mit Insektenspray und langärmliger, heller Kleidung gegen Mückenstiche zu schützen. Ausführliche Informationen zu Tropenkrankheiten, insbesondere zu Malaria und Malaria‐ Prophylaxe, findest du auf den Internet‐Seiten der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Medizin.

Konsultiere deinen Hausarzt und Tropenmediziner, insbesondere in Bezug auf die vorgeschriebene Gelbfieber‐Impfung, eventuelle Hepatitis A und Tetanus‐Impfungen, Tropenkrankheiten und Malaria sowie auf vorbeugende Maßnahmen gegen die Höhenkrankheit und Durchfall‐Erkrankungen.

Leider kommt in Bolivien und in Peru die Hygiene oft zu kurz. Deshalb raten wir, unseren Vorsichtsmaßnahmen zu folgen und vor allem kein Leitungswasser zu trinken oder keine Mahlzeiten auf der Straße zu sich zu nehmen, um so bakterielle Infektionen zu vermeiden.

Nehme deine persönlichen Medikamente mit, da in bolivianischen Apotheken nicht alle in Europa gängigen Produkte erhältlich sind.

Bitte beachte zu diesem Thema auch unser Blogbeiträge:

Einreisebestimmungen in Bolivien

EU‐Staatsbürger benötigen für einen touristischen Aufenthalt von maximal 90 Tagen kein Visum für Bolivien und Peru. Allerdings muss dein Reisepass bei Einreise mindestens noch sechs Monate gültig sein.

Wetter & beste Reisezeit für Bolivien

Wetter, Klima und Klimazonen in Bolivien: In Bolivien findet man tropisches Klima genauso wie kaltes Höhenklima vor. Die Temperaturen sind abhängig von der Höhenlage und variieren vor Ort allerdings kaum. Der Norden ist aber auch niederschlagsstärker als der Süden. So findet man im Norden im Tiefland eher tropisches Klima mit viel Niederschlag und hohen Temperaturen vor. Im Zentrum des Landes kommt es in den niedrigeren Landeszonen zwischen Mai und September zur Trockenzeit, im Rest des Jahres ziehen Schauer über das Land bei feuchttropischen Temperaturen.

Im Chaco, der Bolivien im Osten umfasst, wird es zwischen Januar und März feucht heiß, den Rest des Jahres herrscht hier Trockenzeit mit zwar heißen Tagen aber auch kälteren Nächten.Im Gebirge fallen die Temperaturen mit steigender Höhe und es kann ab 2.000m Höhe auch zu Schneefall kommen. Ab 5.500m befinden sich nur noch Gletscher.

Im Altiplano auf 3.600m im Westen Boliviens, wo sich auch der Titicaca-See befindet, herrschen starke Temperaturschwankungen. Durchschnittlich herrschen hier 15-20°C, aber die Sommersonne kann die Temperaturen auch schon mal auf 27°C steigen lassen. Nachts wird es hier allerdings wieder richtig kalt und die Temperatur kann bis 0°C abfallen.

Wie bereite ich mich aufs Wetter in Bolivien vor?

Kleide dich nach dem Zwiebelprinzip: Tagsüber wird es auch im Hochland recht warm, so dass ein leichtes Hemd bzw. eine Bluse ausreichen. Dazu eine Trekkinghose und leichte Trekkingschuhe. Abends und nachts kann es vor allem in den Wintermonaten Mai bis Oktober empfindlich kalt werden (bis unter den Gefrierpunkt). Packe deshalb auch immer einen Pulli oder ein Fleece, eine Windjacke, warme Unterwäsche sowie Mütze und Wollhandschuhe ein.

Für Touren in das Naturreservat E. Avaroa, in den Natinalpark Sajama und für Trekkings/Bergbesteigungen benötigst du einen Schlafsack (Komfortbereich Minus 5 Grad Celcius). Wenn du einen Schlafsack in La Paz oder Uyuni ausleihen möchten, empfehlen wir aus hygienischen Gründen die Mitnahme eines Leinenschlafsackes.

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