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Costa Rica Reiseinformationen

Impfungen

Seit 29.10.2007 ist bei einer Einreise nach Costa Rica die Gelbfieberimpfung gesetzlich vorgeschrieben, wenn eine Person innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise nach Costa Rica ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgeführtes Gelbfieber-Risikoland bereist hat. 6 Tage deswegen, weil die Inkubationszeit für Gelbfieber 6 Tage beträgt.

Auf der Liste der WHO befinden sich folgende Länder:

  • Afrika: Angola, Benin, Burkina Faso, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Guinea, Liberia, Nigeria, Sierra Leone und Sudan
  • Südamerika: Bolivien, Venezuela, Peru, Kolumbien und Ecuador
  • Karibik: Französisch Guyana

Reisende, die 6 Tage vor Einreise nach Cost Rica keines der genannten Risikoländer besucht haben, sind nicht betroffen.

Ebenfalls auf der Liste der WHO steht ausserdem Panama. Costa Rica sieht aber, im Gegensatz zur WHO, Panama nicht als ein Gelbfieber-Risikoland an und verlangt diese Imfpung deshalb nicht, wenn ein Reisender aus Panama einreist.

Von Reisenden, die mit einem Flug mit Zwischenlandung in Venezuela oder Kolumbien nach Costa Rica reisen, wird keine Gelbfieberimpfung verlangt. Sobald jedoch ein Pasaagier in den beiden Ländern offiziell einreist, sprich die Migration passiert, wird die Impfung notwendig.

Die Gelbfieberimpfung muss mindestens 10 Tage vor Einreise in Costa Rica erfolgen, da sie erst nach 10 Tagen aktiven Schutz bietet. Liegt sie kürzer zurück, wird die Einreise verweigert.

Gesundheit

In weiten Teilen von Costa Rica ist das Leitungswasser genießbar. Bitte erkundige dich vor Ort über die jeweilige Trinkwasserqualität. Kaufe am Besten Trinkwasser in Flaschen, um ganz sicher zu sein. In den Tropen ist es zudem wichtig, ausreichend und regelmäßig Wasser zu trinken.

Vermeide Essen von Straßenhändlern. Rohes Obst und Gemüse bitte immer waschen oder schälen. Beim Erkunden der Natur solltest du dir unbekannte Pflanzen und Früchte nicht anfassen, oder gar kosten. Einige Gewächse können starke allergische Reaktionen hervorrufen.

In den Provinzen Limón und Matina im Osten des Landes ist das Risiko einer Infektion mit Malaria so gering, dass bisher keine Prophylaxe empfohlen wird.Durch den Stich der Tigermücke (Aedes aegypti) können Krankheiten wie Denguefieber, Chikungunya und Zika übertragen werden. Diese Krankheiten treten in unterschiedlichen Schüben  immer wieder auf. Das Gesundheitsamt bekämpft regelmäßig die möglichen Brutstätten und sprüht an Orten, die Infektionen aufweisen. Die Fenster in den Hotels sind in der Regel mit Mückengitter ausgestattet, manche Hotels bieten Moskitonetze. Bitte benutze für die Zeit deines Aufenthalts ganztägig ein zuverlässiges Mückenschutzmittel wie OFF, NO-BITE, ANTIBRUM, AUTAN TROPICAL etc. Mückenschutzprodukte können in Supermärkten und Apotheken vor Ort erworben werden.

In NotfäIIen wählst du bitte die offizielle Notfallnummer 911.

Die ärztIiche und medizinische Versorgung im ganzen Land ist sehr gut. In San José sowie im gesamten Zentraltal gibt es staatliche Krankenhäuser, die mit modernen Geräten und gut ausgebildetem medizinischen Personal ausgestattet. In San José gibt es zwei große Privatkliniken, die “Clinica Biblica” und das “Hospital CIMA”. Beide Privatkliniken bieten einen ebenfalls hohen Standard. Außerdem bieten diese Apotheken, welche 24 Stunden geöffnet sind. Private Kliniken verlangen eine Deckung der Kosten durch eine Kreditkarte oder die Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenversicherung. Die staatlichen Krankenhäuser sind verpflichtet, auch Nichtmitgliedern der staatlichen Krankenversicherung im Notfall umgehend Hilfe zu leisten. Die Kosten für die Behandlung müssen selbstverständlich vom Patienten bzw. dessen Reisekrankenversicherung getragen werden. Außerhalb der Hauptstadtregion bekommt man ärztliche, stationäre Versorgung durch die staatlichen Regionalkrankenhäuser. Kleinere Städte und Ortschaften verfügen über staatliche Kliniken, oder Notfallzentren (EBAIS) mit ambulanter Betreuung. Private medizinische Zentren mit niedergelassenen Ärzten verschiedener Fachrichtungen sind eine weitere Möglichkeit ärztliche Hilfe zu bekommen.

Apotheken sind eine gute, erste Anlaufstelle. Dort bekommt man meist Informationen zu den vor Ort verfügbaren Medizinern. Der diensthabende Apotheker kann bei nicht-kritischen Erkrankungen erste Ratschläge geben. In den größeren Städten gibt es Apotheken mit 24-Stunden-Notdienst. Auf der Internetseite der Deutschen Botschaft findest du eine nach Provinzen geordnete Liste mit deutschsprachigen Ärzten und eine Liste von Krankenhäusern:

www.san-jose.diplo.de/contentblob/4469374/Daten/6544172/medicos052016.pdf

www.san-jose.diplo.de/contentblob/4321634/Daten/4598390/hospitales.pdf

Einreisebestimmungen für Costa Rica

Als deutscher Tourist brauchst du für einen Aufenthalt bis zu neunzig Tagen kein Visum für Costa Rica; es genügt der Reisepass. Bitte beachte, dass es verboten ist, Fleischwaren, Milchprodukte sowie Obst und Gemüse nach Costa Rica einzuführen.

Bei Einreise nach Costa Rica ist eine Gelbfieberimpfung gesetzlich vorgeschrieben, wenn eine Person innerhalb der letzten sechs Tage ein Gelbfieber-Risikoland bereist hat. Als solche gelten Bolivien, Venezuela, Peru, Kolumbien, Ecuador, Französisch Guyana, Angola, Benin, Burkina Faso, Kamerun, die Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Guinea, Liberia, Nigeria, Sierra Leone und der Sudan.

Reisende, die sechs Tage vor Einreise nach Costa Rica keines dieser Länder besucht hat, sind nicht betroffen. Solltest du mit einem Flug mit Zwischenlandung in Kolumbien oder Venezuela einreisen, wird keine Gelbfieberimpfung verlangt, außer du passierst die dortige Migration und reist ofiziell in diese Länder ein.
Die Geldfieberimpfung muss mindestens zehn Tage vor Einreise nach Costa Rica erfolgen; liegt sie weiter zurück, wird die Einreise verweigert.

Weitere Information zu den Einreisebestimmungen sowie weiteren Sicherheitshinweisen findest du auf der Seite des Auswärtigen Amtes:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/costarica-node/costaricasicherheit/224816

Beste Reisezeit und Wetter in Costa Rica

In Costa Rica herrscht ganzjährig ein tropisches bis subtropisches Klima mit Temperaturen zwischen zwanzig und dreißig Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Das genaue Klima ist abhängig von der Höhenlage sowie von seiner Nähe zum Pazifik oder zur Karibik, wobei es an der Karibikküste in der Regel feuchter ist.

Eine „beste Reisezeit“ gibt es nicht, da Costa Rica ganzjährig zu bereisen ist. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer Trockenzeit (November bis April) und einer sogenannten „Green Season“(Mai bis Oktober), in der das ganze Land mit üppig grünen Farben beeindruckt. Regenschauer gibt es in der Regel nachmittags. Beide Reisezeiten haben ihre gewissen Vorzüge: so ist die Niederschlagsmenge in der allgemeinen Trockenzeit geringer als in der Regenzeit, jedoch ist die Regenzeit unter anderem ideal für Tierbeobachtungen jeglicher Art,wie z.B. dem Wale Watching.

Sicherheit in Costa Rica

Nach dem tragischen Morden an zwei Touristen fragen sich viele Leute, die eine Reise in das wunderschöne Costa Rica planen, wie sicher das Land für Touristen wirklich ist. Aus diesem Grund haben wir die aktuellen Sicherheitshinweise und -tipps für euch aktualisiert und hier zusammen gefasst.

Statistische Werte

Die offizielle Polizeistatistik zeigt für den Zeitraum von Januar 2017 bis Juni 2018 insgesamt 1.728 angezeigte Delikte gegenüber Touristen bei gleichzeitig 4,5 Millionen Besuchern auf. Somit liegt das Risiko, Opfer eines kriminellen Aktes zu werden, statistisch gesehen bei 0.038%.

Mit 91% bilden Diebstahldelikte hier die eindeutige Mehrheit. In rund 100 Fällen handelt es sich um schwerwiegendere Delikte gegen Leib und Leben wie bewaffnete Überfälle und Gewalttaten. In 8 Fällen handelte es sich um Vergewaltigungen. Im Verhältnis zur Besucherzahl liegt das statistische Risiko Opfer eines schwerwiegenderen Deliktes zu werden also bei 0,002%.

Rein statistisch gesehen ist also das Risiko sehr gerng, jedoch sollte man mögliche Gefahren trotzdem nicht unterschätzen und nicht fahrlässig werden. Die meisten Fälle sind mit einem gesunden Mass an Vorsicht vermeidbar.

Allgemein Sicherheitstipps

  • Trage unterwegs keinen teuren Schmuck.
  • Lasse deine Wertsachen nicht unbeaufsichtigt.
  • Wechsle Geld in einer Bank oder Wechselstube. Nach dem Wechseln verwahre Geld und Dokumente, bevor du hinausgehst.
  • Benutze nachts ein offizielles Taxi oder Uber, um dich in der Stadt zu bewegen.
  • Nimm immer nur so viel Bargeld mit, wie du benötigst.
  • Leiste im Falle eines Überfalls keinen Widerstand und bleibe ruhig. Dokumente und Wertsachen sind ersetzbar.
  • Vermeide zwielichtige Gegenden. Auskunft über die Sicherheit der einzelnen Gebiete erhälst du an der Hotelrezeption.
  • Meide verlassene Strände bei Nacht oder suche sie nur in große Gruppen auf.
  • Buche keine Ausflüge oder Aktivitäten auf der Straße. Die Anbieter müssen eine offizielle Betriebslizenz und /oder ein Zertifikat für nachhaltigen Tourismus CST des Tourismusministeriums ICT vorweisen können.

In der Natur

  • Befolge die Anordnungen der Nationalparkwächter.
  • Mach dich auf Ortskarten mit den Wanderwegen vertraut.
  • Geh nicht alleine in abgelegene und unwegsame Gebiete.
  • Bleib auf den vorgegebenen Naturpfaden.
  • Nimm immer genügend Trinkwasser mit.
  • Fass keine unbekannten Pflanzen an.
  • Fass keine Wildtiere an, insbesondere keine Schlangen und Amphibien.
  • Trag auf deinen Spaziergängen geschlossene, möglichst knöchelhohe Schuhe.
  • Überschätze nicht deine Kondition und Fähigkeiten und beachte die Klimakonditionen.

Im Wasser

  • Vor dem Schwimmen im Meer immer alle Hinweise beachten und die lokale Bevölkerung oder Surfer fragen, ob das Meer sicher ist.
  • Unterwasserströmungen können erkannt werden. Ein Video dazu stellt die Tourismusbehörde hier zur Verfügung.
  • Beim Bad in einem Bach oder Fluss immer die lokale Bevölkerung fragen, ob es sicher ist.
  • Wenn sich in den Bergen Gewitter oder dunkle Wolken bilden oder sich das Wasser gar braun verfärbt, muss das Gewässer umgehend verlassen werden.
  • Vermeide Sprünge ins Meer, Flüsse oder Bäche. Man kann nicht wissen, ob das Gewässer tief genug ist, Korallenriffe, Felsen oder verkeilte Bäume unter der Oberfläche lauern.

Im Hotel

  • Informiere dich über Fluchtwege und Sicherheitszonen der Anlage.
  • Benutze den Hotelsafe für deine Wertsachen und Dokumente.
  • Stell sicher, dass Fenster und Türen deines Zimmers beim Verlassen geschlossen sind.

Mit dem Mietwagen

  • Beachte die Hinweise der Mietwagenfirma im Vertrag und auf dem Info-Blatt.
  • Fahre immer angeschnallt.
  • Telefoniere oder texte nicht während du fährst.
  • Beachte die Verkehrsregeln.
  • Fahr nicht unter Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder Drogen.
  • Vermeide abgelegene, unwegsame Straßen und Flussdurchquerungen.
  • Nutze möglichst nur bewachte Parkplätze.
  • Lass keine Wertsachen oder Gepäckstücke sichtbar im Auto liegen.
  • Schließ das Fahrzeug immer ab.
  • Nimm keine Anhalter mit.

Bei Katastrophen

  • Immer die Ruhe bewahren!
  • Befolge die Anweisungen von Polizei, Sicherheitskräften und Hotelpersonal.
  • Suche die ausgeschilderten Sicherheitszonen und Evakuierungsrouten.
  • Informiere deine Angehörigen und die für dich zuständige Auslandsvertretung.

Die Sicherheitsstrategie der Tourismusbehörde

Die Sicherheit der Besucher sieht die Tourismusbehörde als prioritäre Aufgabe. Es soll künftig auf eine transparente, aktive Kommunikationspolitik zum Thema Sicherheit gesetzt werden. Geplant ist dabei Folgendes:

  • Kurzvideos mit Sicherheitstips sind bereits hier zu finden.
  • 4.000 touristischen Betriebe werden zum Thema Sicherheitsmanagement und vernetzte Kommunikation geschult.
  • Im Dezember 2018 führt die Tourismusbehörde eine App, die dem Besucher mittels Geolokalisation Tipps zur Sicherheit am jeweiligen Standort liefert, ein.
  • Die Tourismuspolizei wird verstärkt. Hierbei handelt es sich um speziell ausgebildete, englischsprachige Beamte, die für Gefahrenprävention und den Schutz von Touristen geschult sind.
  • Aufstockung von 5 auf 10 Staatsanwälte für eine verbesserte Strafverfolgung von Delikten an Touristen.
  • Einrichtung der Gratisnummer 800-8000-645 zum anonymen Melden von Vorfällen und verdächtigen Beobachtungen.
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