Aktuelle Situation in San Pedro de Atacama nach starken Regenfällen

am . Veröffentlicht in Aktuelles aus Chile

Die nationale Tourismusorganisation Chiles gab bekannt, dass aufgrund der starken Regenfälle im Norden Chiles Alarmstufe Rot in der Region von Arica und Parinacota ausgerufen wurde.

Momentan sind viele Touristenattraktionen in  und um San Pedro de Atacama geschlossen. Des Weiteren werden Evakuierungsmaßnahmen getroffen, die sowohl Einwohner als auch Touristen betreffen. Allen außer Bewohnern wird der Zutritt zu San Pedro bis auf Weiteres verwehrt.
Sollte der Regen abnehmen, ist aber schnell mit einer Besserung der Situation zu rechnen.

Darüber hinaus haben alle Hotels bis auf das Hotel Altiplanico in San Pedro, welches aufgrund der Regenschäden für mindestens zwei Monate keine Gäste empfangen kann, bekannt gegeben unbeschadet zu sein.

Latam Airlines gab bekannt, dass einige Routen zum Flughafen von Calama und Antofagasta unterbrochen werden.

Es wird sich bereits um Reisende gekümmert und Alternativen geboten. Weitere Informationen werden demnächst bekannt gegeben.

+++ Update: 06.02.2019 +++

Langsam normalisiert sich die Lage in San Pedro de Atacama nach den starken Regenfällen wieder.

Die Straßenverbindung zwischen Calama und San Pedro wurde heute wieder in beide Richtungen für den Verkehr geöffnet. Vor Ort geht man davon aus, dass sich die Situation innerhalb der nächsten Tage weitesgehend stabilisieren wird und alle Touren wie gebucht stattfinden werden.

Während die Tatio-Geysire, die archäologischen Stätten von Quitor und Tulor und Machuca ab sofort wieder besuchbar sind, werden die Thermen von Puritama vorraussichtlich bis Ende des Monats geschlossen bleiben. Das Tal des Mondes ist für Besucher, die im Rahmen einer gebuchten Tour kommen, wieder geöffnet, allerdings noch nicht für Mietwagenfahrer.

+++ Update: 10.02.2019 +++

In der Gegend um San Pedro de Atacama herrscht weiterhin  die Alarmstufe Rot.

Aufgrund weiterer heftiger Regenfälle wurden die nötigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen und sämtliche Ausflüge ab San Pedro finden heute nicht statt. Zwar ist die Straße zwischen Calama und San Pedro wieder geöffnet; allerdings gibt es in Calama derzeit nur eine stark eingeschränkte Versorgung mit Trinkwasser.

Es wird erwartet, dass sich der Regen im Laufe des Tages verringern wird.

+++ Update: 12.02.2019 +++

Nach einem weiteren verregneten Wochenende herrschen in San Pedro de Atacama heute wieder normale Wetterbedingungen.

Mittlerweile wurde San Pedro de Atacama offiziell zum Katastrophengebiet deklariert, weswegen sämtliche Ausflüge zunächst nicht stattfinden konnten. Laut unseren Kollegen vor Ort hat die chilenische Tourismusbehörde allerdings ermöglicht, bestimmte Ausflüge stattfinden zu lassen, sofern kein Sicherheitsrisiko für die Reisenden besteht:

  • Die Ausflüge zum Geysir del Tatio finden wie geplant und ohne Einschränkungen statt.
  • Die archäologische Stätte von Quitor bleibt bis auf weiteres geschlossen, weswegen Besucher auf das örtliche Völkerkundemuseum ausweichen und im Anschluss das Dorf Tulor besuchen können. Außerdem wird ein Besuch einer traditionellen Atacameno-Farm angeboten, wo Besucher lokale Produkte probieren können.
  • Das Tal des Mondes ist mit Einschränkungen besuchbar. Zwar bleiben das Tal des Todes und der beliebte Aussichtspunkt Kari vorerst geschlossen; allerdings wird bei gebuchten Touren alternativ ein anderer Aussichtspunkt besucht. Der Besuch der Tres Marias, dem Amphietheater und der großen Sanddüne findet wie geplant statt. Sämtliche Exkursionen starten um 13:00 Uhr, da das Mondtal derzeit nur bis 17:00 Uhr geöffnet ist.
  • Auch die Petroglyphen und „Hierbas Buenas“, die Teil der Halbtagestour ins Regenbogental sind, sind geöffnet und auch für Selbstfahrer-Touren besuchbar.

Aus diesem Grund werden einige Reiserouten teilweise den örtlichen Bedingungen angepasst werden.

Die Straßenverbindung zwischen Calama und San Pedro ist derzeit geöffnet, genauso wie sämtliche Grenzübergänge mit Ausnahme von Sico.

Wir werden täglich über die neusten Vorkommnisse in San Pedro de Atacama informiert. Momentan sagt der Wetterbericht, dass es ab Donnerstag wieder zu Regenfällen kommen wird.

+++ Update: 16.02.2019 +++

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die Behörden in San Pedro de Atacama heute sämtliche Beschränkungen seitens der Durchführung der Ausflüge aufgehoben hat.

Die Touren zu den Tatio-Geysiren, in das Tal des Mondes und die archäologische Tour (mit Museumsbesuch) finden ohne weitere Einschränkungen statt.

Die Straßenverbindung zwischen Calama und San Pedro de Atacama ist geöffnet; genauso wie alle Grenzübergänge mit Ausnahme von Sico.

Wir werden euch über die Vorkommnisse in San Pedro weiter auf dem laufenden halten.

+++ Update: 24.02.2019 +++

Mittlerweile haben wir neue Informationen zu der aktuellen Situation in San Pedro de Atacama nach den heftigen Regenfällen der letzten Wochen bekommen.

Die Situation der Ausflüge in San Pedro de Atacama ist folgende:

  • Valle de la Luna: Der Besuch der großen Düne und des Amphitheaters, der Spaziergang durch Los Achaches (als Alternative zum Valle de la Muerte) sowie der Besuch der Victoria-Mine als Alternative zu den Tres Marías und dem Aussichtspunkt Ckari sind uneingeschränkt möglich. Das Valle de la Muerte kann nur in kleinen Fahrzeugen (Van) besichtigt werden, die bis zum Aussichtspunkt Las Cornisas fahren.
  • Archäologische Tour: Diese Tour findet statt, allerdings ohne den Besuch des Museums. Pukara de Quitor, Tulor, Coyo, und die koloniale Kirche von San Pedro de Atacama können wie geplant besucht werden; Quitor kann nur bis zum Eingang erreicht werden.
  • Geyser del Tatio: Dieser Ausflug findet wie geplant statt.
  • Laguna Cejar: Dieser Ausflug findet wie geplant statt.
  • Valle Arcoíris: Dieser Ausflug findet wie geplant statt.
  • Lagunen des Altiplanos und Salar de Atacama: Die für ihre Flamingos bekannte Laguna Chaxa bleibt weiterhin geschlossen. Es werden Touren zu den Lagunen Miscanti und Miñiques, Piedras Rojas und Tuyajto (nur zum Aussichtspunkt), Socaire, Toconao und Tambillo angeboten.

Der Grenzübergang Sico bleibt weiterhin geschlossen.

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