Aktuelles zu Corona

Wir möchten an dieser Stelle über die Ausbreitung des COVID 19 Virus in unseren Destinationen und den besonderen Stornobedingungen informieren.

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Liebe Reisende, liebe Freunde,

ich, als Gründerin und Geschäftsführerin, möchte mich mit einem Update (2. Mai 2020) an euch wenden.

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Coronavirus in unseren Zielgebieten

am . Veröffentlicht in News

Wir möchten an dieser Stelle über die Ausbreitung des COVID 19 Virus in unseren Destinationen und den besonderen Stornobedingungen informieren.

Liebe Reisende,

mit viel Spannung haben wir diese Woche auf die Verlängerung der Reisewarnung für Fernziele gewartet. Die weltweite Reisewarnung gilt nun bis zum 31.August 2020. Das heisst für uns:

  • alle Abreise bis zum 31.08. werden abgesagt. Hier erstatten wir auf Wunsch den gezahlten Reisepreis zurück, buchen die Reise auf einen späteren Zeitpunkt um oder stellen einen Reisegutschein aus.
  • für alle Reisen nach dem dem 31.08. bis zum Jahresende bieten wir eine kostenlose Umbuchung bzw. eine Reisegutschein ein. Eine kostenlose Erstattung führen wir nur durch, wenn dür den Abreisetag eine Reisewarnung besteht.

Da wir bei zeitnahen Abreisen natürlich auch unsere Leistungsträger (Hotels, Airlines, Fahrer, Guides, etc) schon bezahlt haben und bei allen anderen Buchungen die Zahlungen über ein USD Konto abgesichert sind (das machen wir, weil wir als Reiseveranstalter an die Kunden nur eine sehr geringe Währungsschwankung weitergeben dürfen), helfen uns Umbuchungen sehr. In dem Fall lassen wir die Zahlungen dort liegen und können diese für ein neues flexibles Datum nutzen. Daher garantieren wir allen Teilnehmern, die umbuchen oder sich für einen Reisegutschein entscheiden, die nachgeholte Reise für den gebuchten Reisepreis bis Ende 2021.

Natürlich erstatten wir auf Wunsch auch den Reisepreis (momentan bei Abreisen bis zu 15.06). Bitte beachtet aber, dass auch wir dann alle Zahlungen zurückfordern und eure Buchung als storniert gilt. Bei einer Neubuchung 2021 ist dann der neue aktuelle Reisepreis gültig

Ich möchte euch um Verständnis bitten, dass wir aktuell der zeitlichen Reihenfolge nach, alle Reisenden mit Abreisedatum 31.8.2020 kontaktieren. Das kann auch noch einige Tage dauern.


 

Lage vor Ort: Einschätzung unserer Kollegen

Chile

Seit dem 16. März sind die Grenzen geschlossen, einreisen dürfen nur noch Staatsbürger und Ausländer mit einem festen Wohnsitz in Chile. Zusätzlich müssen alle Einreisenden für 14 Tage in Quarantäne. Der internationale Flugverkehr nach Europa ist momentan komplett eingestellt. Einige wenige Flüge sind geplant für Mai, einige  mehr für Juni. Ob diese jedoch wirklich stattfinden, ist fraglich. Schulen sind geschlossen (es wurde auf Homeschool geschaltet), Bus- und Flugverbindungen im Inland finden nur sehr wenige statt. Einige sehr betroffene Regionen stehen unter Quarantäne und man darf sein Zuhause nur noch zum Einkaufen oder für medizinische Angelegenheiten verlassen, dafür muss ein digitales Dokument mitgeführt werden. Im ganzen Land besteht eine Ausgangssperre zwischen 22:00 bis 05:00 Uhr. Es ist noch unklar, wann beispielsweise Schulen oder Geschäfte wieder öffnen, es wurde aber bereits über eventuelle Lockerungen gesprochen. 

Wir freuen uns allerdings über optimistische Lichtblicke, denn uns erreichten bereits Informationen zur Saison 2020/2021, welche uns positiv stimmen: 

Fantástico Sur, einer der größten Anbieter im berühmten Torres del Paine Nationalpark, öffnet voraussichtlich seinen Betrieb zur chilenischen Hochsaison.

  • Ab 01. Oktober öffnen das Willkommenscenter im Park sowie zwei Camping-Plätze (Camping Francés und Camping Central). 

  • Ab 01. November öffnen das Refugio Centrál, Refugio Francés, der Sector Chileno (Camping und Refugio) sowie Camping Serón.

  • Ab 15. November öffnet das Refugio Norte und 

  • ab 01. Dezember öffnen dann auch das Refugio und Camping Cuernos. 

Auch die Kollegen von der Osterinsel gehen davon aus, dass ab September/Oktober wieder Flüge zwischen Chiles Festland und Rapa Nui, der Osterinsel, stattfinden. Im Moment arbeiten sie an den Tarifen für die neue Saison und verhandeln mit Partnern, um Tariferhöhungen zu vermeiden.

Peru

Carlos Canales, Präsident der Nationalen Tourismuskammer von Peru (CANATUR), gibt zu bedenken, dass wahrscheinlich bis Oktober keine internationalen Flüge durchgeführt werden. Eventuell öffnen die Flughäfen bereits im September den Betrieb für internationale Flüge, aber nur mit sehr reduzierten Aktivitäten. Der nationale Inlandstransit wird nach Canales Meinung vermutlich ab Juni oder Juli wieder langsam seinen Betrieb aufnehmen.

Update 02.07.:

Peru ist von einer totalen Quarantäne zu einer fokusierten Quarantäne (in 17 der 24 Regionen des Landes)*** übergegangen. Diese schaut wie folgt aus:
 

  1. Innerhalb der Wohnorte können sich alle Menschen zwischen 15 und 64 Jahren, welche keine Risikofaktoren haben, wieder frei bewegen. Kinder bis 14 Jahre dürfen täglich 60 Minuten in Begleitung eines Erwachsenen im Freien aufhalten. Kindern ist kein Zugang zu Einkaufszentren, usw. gestattet.
  2. Die Ausgangssperre besteht in 17 von 24 Regionen des Landes nur noch täglich von 22:00 Uhr bis 04:00 Uhr. Die ganztägige Ausgangssperre an Sonntagen wird aufgehoben.
  3. Der Unterricht an Schule, Instituten und Hochschulen wird bis Jahresende virtuell sein.
  4. Die Besucherkapazität in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren wird auf 50% beschränkt.
  5. Restaurants dürfen ab 01.07. wieder Besucher empfangen. Die Kapazität wird auf 40% beschränkt und strenge Hygieneprotokolle müssen eingehalten werden.
  6. Ab 15.07.werden schrittweise wieder Inlandsflüge, Züge und Überlandbusse erlaubt.
  7. Prozessionen, Festumzüge, kulturelle, soziale oder politische Grossveranstaltungen bleiben bis auf weiteres verboten.
  8. Die Grenzen bleiben bis mind. 31.07.2020 geschlossen.

 
Folgende Regionen befinden sich weiter in strenger Quarantäne und sind von den Lockerungen ausgenommen: Arequipa, Ancash (u.a Huaraz und Umgebung), Ica, Junin, Huanuco, San Martin und Madre de Dios (u.a. Puerto Maldonado).

Die lang erwartete Wiedereröffnung von Machu Picchu wird nicht am 1. Juli stattfinden, wie kürzlich von den Kulturbehörden angekündigt. Dies wurde vom Regionalgouverneur von Cusco bestätigt, der die Wiederaufnahme von Touristenbesuchen zum geplanten Termin ausschloss, da die Genehmigung der Gesundheitsprotokolle von Covid-19 noch in Bearbeitung sind.

Bolivien

Am 28.6. hat die Regierung eine neue Verordnung erlassen, die die Gültigkeit der Quarantäne bis zum 31. Juli 2020 verlängert. Die zuvor getroffenen Maßnahmen werden beibehalten. Lokale Flüge zwischen Städten sind weiterhin reduziert, vorbehaltlich besonderer Genehmigungen. Die Quarantäne in der Stadt La Paz bleibt zyklisch, dh die Menschen können zu bestimmten Zeiten entsprechend der Nummer ihres Personalausweises die Häuser verlassen. Die internationalen Grenzen bleiben geschlossen und internationale Flüge bleiben ausgesetzt.

Argentinien

Seit 19. März gilt auch in Argentinien eine obligatorische Quarantäne. Man darf sein Zuhause für Einkäufe im Supermarkt oder in Apotheken in der Nähe verlassen.  Die Einhaltung der Quarantäne wird stark kontrolliert, alle, die ihr Zuhause verlassen, müssen ein (digitales) Dokument mit sich führen. Die Geschäfte sind geschlossen, Restaurants dürfen aber Essen liefern. Auch in Argentinien sind die Grenzen geschlossen und der Flugverkehr eingestellt. Die Regierung hat entschieden, dass bis mindestens September keine kommerziellen Flüge durchgeführt werden dürfen.

Update 2.7: Obwohl in Argentinien die Quarantäne bis zum 17. Juli besteht, bereitet sich der Inlandstourismus bereits auf die langsame Wiedereröffnung des Landes und des Sektors vor. In Mendoza nehmen Hotels und Weingüter ihre Geschäfte auf und die Verwaltung von Nationalparks erstellt Richtlinien für die Gewährung des Zugangs zu den Parks. Auch San Juan wird seine touristischen Aktivitäten für den nationalen Tourismus wieder aufnehmen. Dies ist ein sehr positives Zeichen dafür, dass sich die Dinge gut entwickeln und der Tourismus mit der nächsten Reisesaison wieder beginnen wird.

Costa Rica

Heute (24.7.) hat die Regierung von Costa Rica die teilweise Öffnung der Grenzen am Flughafen San José (SJO) ab dem 1. August angekündigt. Flüge sind derzeit ausschließlich aus europäischen Ländern und Kanada gestattet.

Die Bedingungen für die Einreise sind:

  1. Ausfüllen eines epidemiologisches Online-Formulars vor dem Reiseantritt
  2. Ein negativer Covid-19-Test (PCR) innerhalb von 48 Stunden vor Reiseantritt
  3. Versicherung zur Deckung der medizinischen Kosten und der Quarantäne bei akuter Erkrankung

Details zum Formular, zur Präsentation des Tests und zur Versicherung werden in den nächsten Stunden präsentiert und wir werden die Details auf unserer Website veröffentlichen. Die Fluggesellschaften sind verantwortlich dafür zu überprüfen, ob Reisende die Anforderungen erfüllen. Falls nicht wird das Einsteigen verweigert.
 
Flüge nach Costa Rica

Die folgenden Fluggesellschaften nehmen ihre Flüge nach Costa Rica wieder auf:

    Iberia: MAD-SJO jeden Freitag und Montag ab dem 03. August und SJO-MAD samstags und dienstags
    Lufthansa: FRA-SJO-FRA mittwochs und samstags ab 5. August
    Edelweiss: ZRH-SJO-ZRH donnerstags ab 15. Oktober
    Air France und KLM: ab Oktober mit 3-4 wöchentlichen Flügen
    British Airways: noch nicht bestätigt
    Condor: noch nicht bestätigt

Nicaragua

Anders sieht es für Nicaragua aus: die Regierung unternimmt nichts gegen die Bekämpfung des Virus und verfolgt die Strategie der raschen Durchseuchung. Der Ausgang solcher Experimente ist mittlerweile bekannt, und es ist gut möglich, dass es deswegen erneut zu Unruhen kommen wird. Die offiziellen Zahlen aus Nicaragua sind nicht glaubwürdig. Die Grenzen zu Costa Rica sind seit dem 18.3. geschlossen und werden stark bewacht. Nonstop-Flüge nach Managua gibt es keine aus Europa. Dies alles erschwert die touristische Erholung.

Ecuaodor

Die Infektionsrate in Ecuador ist immer noch stabil. Aufgrund der Wiedereröffnung von Arbeitsplätzen und Geschäften ist die Zahl der Infektionen in Quito jedoch gestiegen. Die ecuadorianische Regierung wird daher die Anzahl der COVID-Tests und die Kapazität der Gesundheitszentren in der Hauptstadt erhöhen. Am 16. Juni hat die ecuadorianische Regierung einen Ausnahmezustand dekretiert, der 60 Tage andauern wird. Das Dekret soll die Bekämpfung der Krankheit fortsetzen und Mechanismen entwickeln, um der durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen Rezession und Finanzkrise zu begegnen.

In Ecuador beginnt der nationale Tourismus wieder zu funktionieren. Die Galapagos-Insenl eröffneten am 1. Juli ihre Flughäfen. Touristen aus Ecuador müssen nicht in Quarantäne gehen, sondern müssen einen negativen COVID-19-Test vorweisen. Es besteht auch die Verpflichtung, eine Maske und eine Körpertemperaturkontrolle zu tragen (Reisende mit einer Temperatur über 37,9 ° C dürfen nicht fliegen.). Außerdem beschloss die ecuadorianische Regierung, den Cotopaxi-Nationalpark als eine der touristischsten Attraktionen Ecuadors zu eröffnen, um den lokalen Tourismus wieder zu aktivieren.

Kolumbien

  • Die kolumbianischen Flughäfen bereiten sich gemäß der intenationalen Infektionsschutz-Standards auf die Wiederaufnahme des nationalen und internationalen Flugverkehrs vor.*(*Die bisher getroffenen Maßnahmen haben sich während der vergangenen 3 Monate bei der Durchführung der über 200 humanitären Flügen bereits als erfolgreich herausgestellt - es kam zu keiner einzigen Infektion der Mitglieder der Flugbesatzung.)
  • Unter Einhaltung der geforderten Infektionsschutz-protokolle sind seit Juli diverse Hotels wieder geöffnet.
  • Bis 31. August ist der internationale Flugverkehr komplett eingestellt**. Flugtickets können seit Juni wieder erworben werden. (**Aktuell sind die einzigen Ausnahmen Nahrungsmittel- und Medikamenten-Transporte sowie Flüge aus humanitären Gründen)
  • Der nationale Flugverkehr ist aktuell noch komplett eingestellt. So bald als möglich soll es jedoch erste Flüge zu nicht allzu stark betroffenenen Städten geben (aktueller Stand).
  •  Aktuell 124.494 identifizierte COVID-19 Fälle in Kolumbien, darunter 51.861 vollkommen regenerierte und 4.359 mit Todesfolge (Stand 08.07.2020).
  • Es wird vermehrt getestet.
  • Die kolumbianische Regierung hat die allgemeine Ausgangssperre, die seit Ende März im ganzen Land verhängt wurde, bis zum 1. August verlängert (aktueller Stand)
  • Supermärkte, Apotheke und Krankenhäuser, sowie mittlerweile auch die meisten Kleingewerbe, Museen und Bibliotheken sind geöffnet. Der Betrieb unterliegt strikten Infektionsschutzprotokollen. Bildungseinrichtungen bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

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