Grenzübergang Peru Bolivien

Grenzübergang Peru Bolivien

Geschrieben von Annette, Lynn & Meike (2013).

Der Grenübergang Peru - Bolivien ist einfach zu passieren!

Unsere letzte Nacht in Peru verbringen wir in Puno. Die Stadt selbst hat nichts zu bieten, aber Ihre Nähe zum Titikakasee ist spektakulär. Wir haben uns beschlossen, den Titikakasee von der bolivianischen Seite intensiver zu besuchen und so ging es heute über den Grenzübergang von Peru nach Bolivien.

Mein Highlight in Puno war definitiv das Wiedersehen mit Lynn. In Arequipa hat ihr eine typische Margen-Darm Krankheit einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir hatten uns entschieden für 3 Tage getrennte Wege zu gehen. Während ich an dem zweitägigen Ausflug in den Colca Canyon teilnahm, hüttete Lynn noch zwei Tage das Bett in Arequipa und fuhr mit dem öffentlichen Bus direkt nach Puno, wo wir uns abends wieder trafen.

Die Nacht an sich in Puno ist kurz, wir wurden schon um 8 Uhr morgens im Hotel abgeholt und zum Busterminal gebracht. Noch kurz Snacks und die obligatorische Cola kaufen und schon ging es Richtung Grenze Peru-Bolivien. Wir hatten uns für den Grenzübergang zwischen Puno und Copacabana entschieden, weil wir so am besten den Titikakasee von der Seite Boliviens erreichen würden.

Die Fahrt ist für südamerikanische Verhältnisse wirklich kurz. Auf der peruanischen Seite ging es drei Stunden entlang des Titikakasees bis wir den Grenzübergang nach Bolivien erreichen. Der Grenzübergang Peru-Bolivien ansich ist unspektakulär. Das wichtigste, was beachtet werden muss, ist die Zeitumstellung, denn zwischen Peru und Bolivien ist eine Stunde Zeitumstellung.

Alle Passagiere müssten aussteigen und sich beim peruanischen Grenzbeamten den Ausreisestempel holen, anschliessend geht ca. 100 Meter  zu Fuss über die Grenzen und bei bolivianischen Grenzhäuschen reist man in Bolivien ein. Dazwischen gibt es in der kleinen Grenzstadt eine Menge Geschäfte, wo man seine letzten Soles ausgeben kann und Geld tauschen kann.

Um zwei Stempel reicher, stiegen wir wieder in unseren Bus, der uns leer über die Grenzen hinterhergefahren war, ein und es dauerte keine 15 Minuten bis wir unsere Ziel Copacabana in Bolivien erreicht hatten.

Unser Bus hält am einzigen Hauptplatz in Copacabana am Plaza Sucre an und alle Reisende strömen in verschiedene Richtungen. Hoteljungen versuchen mit kleinen Plakaten die noch unentschlossenen Backpacker von ihrem Hotel zu überzeugen und feilschen um Preise.

Unsere Hotel La Cupula liegt bei Blickrichtung zum Seerechts am Hang und wir laufen 10 -15min ‐ zu Fuß. Der Weg geht nur bergauf und wir sind froh, dass wir einen Rucksack dabei haben. Man merkt jetzt wie hoch Copacabana (3800 Meter) liegt und schnell geht uns die Puste aus. Die Aussicht vom Hotel entschädigt aber den Aufstieg.

Bevor es am nächsten Tag zur Sonneninsel geht, haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung. Wir schlendern noch durch die kleine Touristenstadt, welche voll von argentinischen Auswanderen ist, essen zu Mittag und kaufen schon die Bootsticket für den nächsten Tag. Nach einem eher nicht so guten Mittagessen im Zentrum von Copacabana, geniessen wir ein tolles Abendessen im Hotel Cupula und können es auch nur empfehlen, den der nächste Tag auf der Sonneninsel wird hart..... aber lese selber: Sonneninsel / Titikakasee!

Wer schreibt hier?
Annette, Lynn & Meike (2013)

Kurz nach dem ersten Geburtstag von JOVENTOUR brechen auch wir selbst zur großen Südamerika Reise auf. Es geht von San Jose in Costa Rica bis nach Buenos Aires in Argentinien. In sechs Wochen wollen wir nicht nur viele Partner kennenlernen sondern auch Fotos für die Webseite machen.  Gemeinsam starten wir in Costa Rica und fliegen nach 10 Tage nach Kolumbien. Für Annette geht dann schon wieder zurück nach Deutschland und Meike und Lynn reisen weiter nach Lima. Es geht über Cusco und Arequipa durch den Colca Canyon zur bolivianischen Grenze. In La Paz, der höchsten Hauptstadt der Welt kämpfen wir mit der Höhe, bevor es über den Salzsee von Uyuni nach San Pedro de Atacama in Chile geht. Auf Meereslevel kommen wir endlich wir in Santigo de Chile und von dort geht es zum letzten Punkt nach Buenos Aires.


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