Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark

Geschrieben von Annette, Lynn & Meike (2013).

Tag 1: Von der Haupstadt in den Tortuguero Nationalpark.

Nach einer sehr kurzen ersten Nacht in San Jose geht es heute in einen der schönsten Nationalparks Costa Ricas: nach Tortuguero. Um 6:20 Uhr ist die Abfahrt geplant. Los geht es 30 Minuten später ;) Wie sich allerdings herausstellt, ist unsere Verspätung einem Mitreisendem zu verdanken, der statt in den Bus, der uns vom Hotel abholen sollte, in ein Taxi gestiegen ist und dann erst am Airport gemerkt hat, dass es wohl nicht sein Transfer nach Tortuguero war. David, der US-Amerikaner, ist aber wieder wohlbehalten zum Hotel zurück gebracht wurden und so ging es mit einer kleinen Verspätung los...

Der dreitägige Ausflug zum Tortuguero Nationalpark findet mit einer internationalen zusammen gemixten Gruppe statt, bei der alle Teilnehmer am ersten Tag bei den verschiedenen Hotels abholt werden. Mein Hotel ist das vorletzte und somit stosse ich zu einer Gruppe von 2 Deutschen und 10 Holländern. Ich stelle ein weiters Mal fest: dieses Volk trifft man einfach überall auf der Erde... Zum Schluss holen wir noch unseren verloren gegangen US Amerikaner ab und wir verlassen die Hauptstadt Costa Ricas in Richtung Tortuguero.

Begleitet werden wir von Marwin unserem Naturführer, Paul, dem Guide der holländischen Reisegruppe und unserem Fahrer. Wir fahren vorbei an Kaffee- und Ananasplantagen und durchqueren den Braulio Carrillo Nationalpark, welcher der drittgrösste in Costa Rica ist. Es ist spannend zu sehen, wie schnell sich das Wetter ändert: von Sonnenschein in San Jose, zu Nebel und Regen in den höheren Gebieten und wieder Sonnenschein, alles innerhalb einer Stunde. Nach ca. zwei Stunden kommen wir in den Provinz Limon an und stoppen für ein Frühstück in Guapiles. 

Auf der Weiterfahrt halten wir noch kurz bei einer Bananenplantage und zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich, wo die Bananen aus meinem REWE Supermarkt herkommen. 

Danach geht es für gut eine Stunde weiter nach Siquiera und schlussendlich fahren wir eine weitere Stunde auf einer Schotterpiste Richtung Hafen, wo unser Boot nach Tortuguero wartet. Marwin holt unsere Koffer vom Dach des Busses und wir bringen diese zum Hotel-Boot. 

Mit dem Boot geht es eine weitere Stunde durch den Tortuguero Nationalpark in Richtung unserer Lodge.

Auf dem Weg dorthin halten wir noch beim Tortuguero Village an. Wir kaufen dort unsere Eintrittskarten für den Nationalpark (USD 10) und haben noch kurz Zeit für den Genuss einer Cocosnuss, welche man dort nicht isst, sondern nur den Saft trinkt.

Gegen frühen Nachmittag kommen wir bei der Lodge an und es gibt erstmal Mittagessen. Wir beziehen unsere Zimmer, welche ohne Fenster sind und nur mit Mosquitonetz haben. Den Rest des Tages sind keine Aktivitäten geplant.

Dank meines Jetlegs begehe ich einen grossen Fehler und lege mich "kurz mal hin".... 4 Stunden später werde ich zum Abendessen geweckt.

Tag 2: Wir lernen Costa Ricas Tierwelt in Tortuguero kennen

Um 6 Uhr morgens startet die Morning Tour. Für mich kein Problem, dank des kurzen Mittagsschlafs am Vortag, bin ich schon um 2 Uhr putzmunter....

Wir fahren mit dem Boot in das Kanalsystem des Nationalparks und es dauert nicht lange, bis wir die ersten Tiere sehen: Schildkröten, verschiedene Vogelarten (auch den Tucan - leider zu weit weg zum Fotografieren), Reptilien, Frösche und Affen. Spektakulär ist das Geschrei der Brüllaffen. Obwohl diese sehr klein sind, bekommt man wirklich Angst und denkt, dass jeden Moment ein Gorilla aus dem Busch auftaucht. Wie Marwin uns erklärt, ist diese Sorge aber unbegründet, weil die größte Affenart in Costa Rica die Spinnenaffen sind.

Zurück auf der Lodge gibt es Frühstück. Direkt im Anschluss und bekommen wir Gummistiefel ausgeliehen und es geht zu Fuss weiter. Wie sich herausstellt, muss man genau aufpassen, wo man hintritt, weil viele Tier nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind.

Wir entdecken auch Spinnen, Käfer, Gekos und Kaimane die sich leider nicht fotografieren lassen, dafür eine andere Spezies: Homo sapiens....

Pünktlich zum Mittagessen sind wir wieder zurück in der Lodge. Den Rest des Tages haben wir frei :) Die komplette Gruppe trifft sich am Pool....
 

Tag 3: Von Tortuguero in den Süden Costa Ricas

Nach einer weiten kurzen Nacht (ich kämpfe immer noch mit dem Jetleg), gehe ich nochmal kurz zum Stand und geniesse den Sonnenaufgang. Die Strände im Nationalpark sind menschenleer und auf Grund der starken Strömungen absolut ungeeignet zum Baden.

Um 8:30 Uhr geht es wieder zurück. Erst mit dem Boot durchs Kanalsystem, dann über die Schotterpiste vorbei den Bananenplantagen, über Siquieres nach Guapllies, wo ich mich von der Gruppe verabschiede und auf meinen Bus nach Cahuita warte....

Dort angekommen, treffe ich zwei weitere Jetlegopfer: Lynn und Annette :) Bienvenido a Costa Rica!

 

 

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