Galapagos Inselhüpfen

4 Tage Galapagos Inselhüpfen

Geschrieben von Kathrin & Nils (2015).

Ankunft in Baltra: Inselhüpfen auf den Galapagos Inseln.

Nach einer herzzerreissenden Abschiedszeremonie mit Elena die uns genauso ins Herz geschlossen hatte, fuhren wir mal wieder zum Flughafen in Quito. Nachdem wir das Abreisegeld bezahlt hatten und diverse Formulare erhielten, flogen wir 3 Stunden nach Galapagos wo sich in Baltra die Zeremonien vom Flughafen in Quito wiederholten, nur dass wir dieses Mal auch noch die happigen 100 Dollar Nationalparkgebühr zur Einreise beilegen mussten. Doch bereits während der Busfahrt von Flughafen zu Bootssteg wurden wir mit türkisem Wasser und einem Fischschwarm belohnt.

Auf Santa Cruz wurden wir samt Gepäck in einen Pickup verladen, wobei der Fahrer beinahe der Fahrt ein jähes Ende bereitet hätte, da er während der Fahrt sein Horoskop in der Zeitung checken musste.Genial war der Kommentar des Guides: naja, Service ist in meinem Land nicht so und Pünktlichkeit auch nicht, dafür haben wir schönes Wetter und Tiere.

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Von Santa Cruz sind wir dann mit einem Speedboot übers Meer gebrettert und der Trip war nix für schwache Mägen. Einige Damen an Bord liefen trotz Reisepillen grünweiß an.
Am Pier von Santa Isabela wurden wir abgeholt und fuhren direkt zur Flamingolagune wo auch tatsächlich frei lebende Flamingos zuhause sind.

Den Sonnenuntergang genossen wir am Strand wo wir auf Lavagestein immer mehr Reptilien entdeckten und Pelikane beim Schussfliegen auf Fische beobachteten. Immer deutlicher wird, warum so viele Menschen von der Tiervielfalt auf Galapagos schwärmen.

Morgen geht es zur Vulkanwanderung und nachmittags zum Schnorcheln. Wir freuen uns schon jetzt auf all die Tiere und die Natur!

Tag 2: Inselhüpfen auf Isla Isabela

Nach einem reichhaltigen Frühstück in der Sonne und dem gemeinschaftlichen Schmieren von Sandwiches für die Lunchbox fuhren wir auf unseren ersten Ausflug zur Sierra Negra.
Hier wanderten wir insgesamt gute 16 km um einen der größten Krater Ecuadors zu sehen. Es war interessant durch unterschiedliche Vegetation zu laufen und sehr unterschiedliches Gestein unter den Füßen zu haben (Lava, Stein, Magma,..) Mittags wurden wir mit einer Aussicht auf die Landenge von Santa Isabela belohnt sowie die nächste Galapagosinsel vor uns.

Nachmittags tauschten wir dann die Wanderschuhe gegen Schnorchel und Schwimmflossen und gingen direkt vom Pier aus auf Schnorcheltour. Neben Seehunden die an uns vorbeizischten, gab es bunte Fischschwärme zu betrachten, riesige Rochen und einen Hai zu sehen. Erstaunlich waren auch die Anemonen, Seeigel und neonfarbene Fische die fluoreszierten. Wenn die Strömung des Kaltwassers nicht so stark gewesen wäre, wären wir wohl immer noch mit Schnorcheln unterwegs.

Gegen Abend holten wir dann unsere Kamera und hielten die grenzentspannten Seehunde und -löwen fest. Überrascht waren wir wie entspannt sie Touristen wahrnehmen und wie friedlich Seehunde und Reptilien koexistieren können.

Morgen werden wir dann noch mal die Insel wechseln um nach Santa Cruz überzusetzen. Hier soll es noch mehr Tiere geben und vor allem die Meeresschildkröten.
Hoffentlich sehen wir dann auch einen Blaufußtölpel.

Tag 3: Inselhüpfen nach Santa Cruz - Der Tag der Schildkröten

Im Morgengrauen setzten wir wieder mit dem Speedboot von Santa Isabela nach Santa Cruz über. Auf den Felsen der Bucht von Santa Isabela waren Pinguine zu sehen und die berühmten Blaufußtölpel, die jedes Galapagos-Souvenir zieren.

Angekommen auf Santa Cruz ging es zunächst zur Darwin-Station wo wir das Aufzuchtprogramm für Schildkröten besuchten und uns wie im Schildkröten-Zoo vorkamen.
Unser Guide zeigte uns noch den Pier wo die Fischerboote anlegten und dieser war von Tieren wie Pelikanen, Inguanas und Seehunden gut besucht. Mittags fuhren wir dann wieder die Hügel hinauf um Landschildkröten zu besuchen, die auf alten Ranches im Januar leben. Im Mai begeben sich die Landschildkröten hinab zur Küste um ihre Eier abzulegen und dann im August wieder in die kühleren Highlands zurückzuwandern. Die Warnschilder Turtles crossing waren nicht umsonst, wir sahen 3 Schildkröten auf der Rückfahrt, seelenruhig Gras an der Strassenböschung fressen.

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Nachmittags spazierten wir dann noch zur Tortuga Bay: ein wunderschöner Sandstrand mit anbrandendem türkisem Wasser. Ein Traum jedes Surfers. Abends saßen wir dann im Straßencafe mit Caipiranha und schauten nebenbei Superbowl (endlich mal in der richtigen Zeitzone).

Tag 4: Von den Galapgaos zurück aufs Festland

Bevor wir zum Flughafen Baltra gebracht wurden, hatten wir morgens noch Zeit den Fischmarkt auf Santa Cruz zu sehen. Und die anderen Reisenden hatten Recht, so viele Tiere auf einmal so leicht zu sehen, war hier möglich (zumindest alle, die Fisch fressen). Zu unserer großen Freude sahen wir auf der Überfahrt nach Baltra nochmals Blaufußtölpel am Cliff von Baltra. Laut unseres Guides war dies eher ungewöhnlich aber wir waren froh darüber.

Auf dem Weg zum Flughafen passierten wir nochmals zwei Lavaeruptionen, aber da es da dort regnete, fiel unser Besuch eher kurz aus. Uns ist klar, dass wir nicht das letzte Mal auf Galapagos waren und beim nächsten Mal mehr schnorcheln, länger bleiben und noch mehr Inseln angucken!

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Mittags flogen wir dann nach Quito zurück aber nicht ohne Überraschung von Tame Airlines; diesmal sollten wir in Guyanquil zwischenlanden und dann in einen anderen Flug nach Quito umsteigen mit freier Platzwahl im Flugzeug. Nachdem wir das gut hinter uns gebracht hatten, stellten wir fest, dass wir eine neue Flugnummer bekommen hatten und unser Transfer uns so nicht am Flughafen finden konnte. Glücklicherweise wurde unser alter Flug als verspätet ausgewiesen, so dass uns unser Fahrer dann auflesen konnte, als der Flug als gelandet angezeigt wurde.

Die Nacht verbringen wir in Tababela, welches nur 15 Minuten vom Flughafen Quito entfernt liegt, denn morgen geht es nach Kolumbien. Hier waren wir die Attraktion der lokalen Bäckerei, denn Tababela ist nicht touristisch erschlossen, aber alle Bewohner sehr herzlich und die Preise sehr moderat.

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