Colca Canyon

Colca Canyon

Geschrieben von Annette, Lynn & Meike (2013).

Auf den Weg in Richtung Colca Canyon: Aguada Blanca.

Früh am Morgen starten wir unseren beeindruckenden und schönen Ausflug mit einer kleinen internationalen Grupppe in Richtung Colca Canyon, der mit 3.400 Meter Tiefe einer der tiefsten Canyons der Welt ist. Mit uns reisen Christian und Sabine aus Österreich, Tim und Trude aus England, unserem Fahrer und unserem Guide. Wir fahren durch die Pampa Cañahuas im Nationalpark der Aguada Blanca, Lebensraum der Vicuñas und Alpacas (südamerikanische Kamelide).
Unterwegs sehen wir auch pre-kolumbine Terrassen, die heute noch von den einheimischen Collaguas benutzt werden.

Colca Canyon Wanderung - 4 Tage

Der Colca Canyon ist eine Schlucht des Flusses Colca und ist zusammen mit dem Colcatal die am dritthäufigsten besuchte Touristendestination in Peru. Auf dem Colca Wanderweg können wir den majestätischen Ausblick über einige Vulkane, Altiplanos und Täler genießen und wir werden das Nationalreservat und eine andine Gemeinschaft besuchen. Auf den Wanderungen werden wir spannende Wildtiere, wie die Pampa Cañahuas und die Kondore, für die diese Schlucht berühmt ist, sehen. Natürlich werden wir auch Zeit haben, uns etwas zu entspannen und unseren Füßen in den Bädern unserer Unterkunft und in den natürlichen heißen Quellen etwas Ruhe zu gönnen. Mehr über den Colca Canyon kannst du auch in Ninas BlogartikelVon Arequipa zum Colca Canyon - Spanische Kolonialzeiten & der höchste Canyon der Welt auf goodmorningworld lesen.

Tag 1: Arequipa - Kuntur Wasi

Wir brechen um 07:00 Uhr in Arequipa auf und fahren 160 km in die Stadt Chivay, die Hauptstadt der Prinz Caylloma. Zu Beginn unseres Ausfluges genießen wir den majestätischen Ausblick über die Vulkane Misti, Chachani und Machu Picchu bevor wir das Nationalreservat Pampa Cañahuas besuchen. Dort halten wir kurz an um wilde Vicuñas (eine der vier amerikanischen Kamelarten) in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. An diesem Ort sind wir ungefähr 3400 m über dem Meeresspiegel. Wir setzen unsere Reise nach Pata Wasi (Pata = hoch, Wasi= Haus), zu einer andinen Gemeinschaft auf der gegenüberliegenden Seite des Reservates, fort. Hier können wir die natürlichen Formationen der Felsen und den Blick auf die Rückseite der Vulkane Misti und Chachani bestaunen.

Mate gegen Höhenkrankheit

Um der Höhenkrankheit vorzubeugen werden wir einen original andinen Mate de Coca oder ein anderes heißes Getränk in einem rustikalen Restaurant trinken (hier gibt es die Möglichkeit, das Badezimmer zu benutzen). Nun setzen wir unseren Weg fort und kommen an Tocra vorbei, einer Hochebene auf über 4500m, von wo aus wir Seen mit eingewanderten Vögeln und das Altiplano mit seinen Lamas und Guanacos beobachten können. Der höchste Punkt unserer Wanderung ist Pata Pampa (Pata= hoch, Pampa= Land) auf 4820 m. Von dort können wir die Vulkane Ampato, Sabancaya, Hualca-Hualca, Mismi, (die Quelle des Flusses Amazonas) und die Cordillera de Chila sehen. Wenn wir uns der Stadt Chiyay (3651 m) nähern, können wir schon die spektakulären bunten Terrassen des Colcatals bewundern. Wir fahren weiter bis nach Cabanaconde, wo wir zu Mittag essen.


Tag 2: Kuntur Wasi - Sangalle

Nach diesem Tag übernachten wir in Kuntur Wasi (Cabanaconde).Wir frühstücken sehr früh am Morgen und wandern dann runter nach Sangalle. Dies dauerte ca. 3,5 Stunden und als wir in Sangalle ankommen, können wir uns im Pool der Lodge erfrischen (Paraiso, Standardlodge). Mittag, Abendessen und Übernachtung sind hier inkludiert. Übernachtung in der Paraiso Lodge.



Tag 3: Sangalle - Coporaque

Heute müssen wir sehr früh aufstehen, um den Weg bis nach Cabanaconde hoch zu bezwingen. Diese Tour startet um 03:30 Uhr nachts. Es ist sehr heiß und wir wollen möglichst nicht in der starken Sonne wandern. Die Wanderung dauert ungefähr 4 Stunden. Das Frühstück werden wir am frühen Morgen in Cabanaconde einnehmen  und zum berühmten Cruz del Condor losgehen. Nach unserer Ankunft am Cruz del Condor haben wir ausreichend Zeit, den tollen Anblick der tiefen Schlucht zu genießen und, wenn das Wetter es zulässt, den majestätischen Flug der Kondore zu beobachten. Wir fahren weiter in die Stadt Coporaque und besuchen die Lodge La Casa de Mamayacchi, wo wir zu Mittag essen. Anschließend kommen wir wieder zu unserem Fahrzeug und besuchen natürliche heiße Quellen, in denen wir uns im heißen Bad entspannen können.



Tag 4: Coporaque - Puno - Cruz del Condor

Am nächsten Tag frühstücken wir wieder sehr früh und fahren dann los nach Puno. Die Fahrt dauert ca. 6 Stunden.

Als Zusatz starten wir am nächsten Tag noch einmal einen Ausflug zum "Cruz del Condor", wo wir die Gelegenheit haben den grössten Raubvogel der Welt in freier Natur zu beobachten. Auf unserem Rückweg besuchen wir die Dörfer Yanque, Coporaque, Achoma und Maca. Das Leben und die Gewohnheiten der Bewohner dieser Dörfer hat sich seit der Inkazeit nicht sehr viel verändert. Es ist sehr interessant diese Ursprünglichkeit zu erleben und wir können uns nur schwer trennen.

Aber Arequipa wartet auf uns: Wir überqueren wieder den Pass von 4000 Meter Höhe und fahren zu unserem Ziel Arequipa.

Falls du jetzt selber Lust bekommen hast, eine Wanderung im Colca Canyon zu unternehmen, dann schau dir doch mal unsere Colca Canyon Wanderung (3 Tage) an.

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Wer schreibt hier?
Annette, Lynn & Meike (2013)

Kurz nach dem ersten Geburtstag von JOVENTOUR brechen auch wir selbst zur großen Südamerika Reise auf. Es geht von San Jose in Costa Rica bis nach Buenos Aires in Argentinien. In sechs Wochen wollen wir nicht nur viele Partner kennenlernen sondern auch Fotos für die Webseite machen.  Gemeinsam starten wir in Costa Rica und fliegen nach 10 Tage nach Kolumbien. Für Annette geht dann schon wieder zurück nach Deutschland und Meike und Lynn reisen weiter nach Lima. Es geht über Cusco und Arequipa durch den Colca Canyon zur bolivianischen Grenze. In La Paz, der höchsten Hauptstadt der Welt kämpfen wir mit der Höhe, bevor es über den Salzsee von Uyuni nach San Pedro de Atacama in Chile geht. Auf Meereslevel kommen wir endlich wir in Santigo de Chile und von dort geht es zum letzten Punkt nach Buenos Aires.


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