Paragliding, Linksverkehr und das Kap

Paragliding in Kapstadt!

Wenn ich den Tag Revue passieren lassen, ist es im Nachhinein kein Wunder, das wir abends tot ins Bett gefallen sind.

Wie es sein muss, begann der Tag mit zwei guten Kaffees, der erste im Once, der zweite im Origins, direkt neben unserer Autovermietung. Nach einem doch sehr unfreundlichem Check In und der Erklärung, dass es kein GPS gäbe, saßen wir schlussendlich im unserem Auto für die nächsten zwei Tage. Keiner von uns hatte Erfahrungen mit dem Linksverkehr und wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, war die Vollkasko war mehr als sinnvoll, denn der linke Bordstein kam einfach einmal zu nah....

Unser erstes Ziel mit dem Auto war der Signals Hill, denn wir hatten für uns für Paragliding angemeldet. Bähm! Von der Innenstadt brauchten wir keine 15 Minuten um den gut ausgeschilderten Abflugort zu finden. Wir packten unser Auto oben und kaum waren wir angekommen, wurden wir auch schon vergurtet und an unseren Tandempartner geschnallt. Keine Zeit zum Nachdenken, war die Strategie. Und dann hieß es: run, run, run und schon waren wir in der Luft. Katharina als erste, ich als zweite.

Der Flug an sich dauerte 20 Minuten und verging natürlich schneller. Wie Zeit halt so im Fluge vergeht ;) Gelandet sind wir schlussendlich in Sea Point, einem Stadtteil zwischen Stadium und Camps Bay. Nachdem das Equipment eingepackt war, wurden wir wieder zum Parkplatz gefahren und mussten erst mal was essen: zu aufregend war der Sprung und der Linksverkehr.

Dank unserer neuen Mietwagenfreiheit führen wir ins Bungalows, einem der wohl angesagtesten Beachclubs in Kapstadt. Steffi hatte uns diesen am Vortag empfohlen, verschwiegen hatte sie allerdings die Exklusivität. Wir kamen trotzdem mit unserem Backpacker Look und den zerzausten Haaren vom Paragliding rein und hatten ein wirklich schönes Mittagessen.

Irgendwann merkten wir dann aber doch, nachdem wir den kommenden Tag besprachen, dass das Kap der guten Hoffnung noch fehlte. Also bestellten wir schnell die Rechnung und brachen in Richtung Süden, ans Ende der Welt, auf. Es war inzwischen 15 Uhr und um 18 Uhr schloss der Eingang. Vor uns lagen 60 Kilometer, immer an der Küste entlang. Es war sportlich aber wir schafften es noch pünktlich um 16:30 Uhr zum Eingang und stellten schnell den Vorteil unseres späten Eintreffens fest: alle Tagestouristen waren bereits auf dem Rückweg und außer einem asiatischen Paar, waren wir die einzigen Touristen.

Obwohl wir nur knapp 90 Minuten vor Ort waren, hatten wir genügend Zeit das Kap und den Leuchtturm zu besuchen. Einziger Nachteil: wir hatten keine Zeit mehr in Boulders Beach zu stoppen und die Pinguin Kolonie zu besichtigen. Da ich dieser allerdings schon kannte und Kathis Interesse an Pinguinen sich in Grenzen hielt, war der Verzicht absolut in Ordnung für uns. Schließlich hatten wir so am nächsten Tag mehr Zeit für Hermanus und Stellenbosch.

 

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