Das erste Mal auf Safari

Wo die wilden Tieren wohnen...

Um 5:30 Uhr klingelte der Wecker. Es regnete immer noch. Vor uns lagen 4 Tage auf einer Lodge am Eingang des Krüger Nationalparks. Dementsprechend aufgeregt waren wir, als wir pünktlich um 6 Uhr im Hostel abgeholt wurden. Er hatte bereits Asa, die Schwedin, inklusive ihrer Tochter und dem Ehemann abgeholt. Gemeinsam sammelten wir noch Jeanne, Isabelle und Gerald, drei US-Amerikaner, ein und vor Sonnenaufgang verließen wir mit insgesamt 8 Personen Johannesburg und begannen unsere Reise in den Osten.

Unser Fahrer plante eine Fahrzeit von 6-7 Stunden ein, so dass wir pünktlich zum Mittagessen auf der Lodge ankommen sollten. Unsere Route führte uns über durch die Provinz Mpumalanga und wir passierten die Städte Middelburg, Dullstrom (kälteste Stadt in ganz Südafrika und sehr bekannt für seine Forellen Gerichte) und Lydenburg.

Pünktlich gegen 13:30 Uhr erreichten wir die Thornhill Lodge, welche in dem privaten Guernsey Reservat liegt. Charmaine und Debbie, die zwei Manager erwarteten uns mit einem alkoholfreien Cocktail und zeigten uns die Zimmer. Wir fühlten uns direkt wohl.

Uns war keine lange Pause vergönnt, den Charmaine kündigte direkt unseren ersten Game Drive an, welcher nach dem Mittagessen geplant war. Wir packten also nur die Kameras ein und es ging in das nahegelegene Kampala Reservat, welches die „Big Five“ beheimatet.

Nach einer kurzer Einweisung von unserer Rancherin Charley (nicht rauchen, nicht stehen, keine Hand aus den Wagen raus, nicht schreien) ging unsere Fahrt los. Schon auf der Lodge hatte Charmaine uns eine Bitte mitgegeben: falls wir in den 3 Tagen Nashörnern sehen sollten, dürften wir auf keinen Fall den genauen Aufenthaltsort über die Social Medien verbreiten, weil Wilderer ganze Accounts hacken würden um den genauen Ort zu erfahren.

Auch legte uns Charmaine ans Herz einfach nur die Safaris zu genießen und nicht enttäuscht zu sein, wenn wir kaum Tiere sehen sollten. Mal sieht man viele, mal kein einziges. Im Nachhinein war das ein guter Hinweis, denn in Kampala sahen wir „nur“ einen Leopard und eine Giraffe. Mehr nicht.... Trotzdem war der Tag extrem beeindruckend und anstrengend.

 

Nach dem Abendessen gingen wir alle früh ins Bett, denn am nächsten Tag stand der Krüger Nationalpark auf dem Reiseplan – das Hightlight!

 

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