Die perfekte Reiseroute für Kolumbien

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Kolumbien bietet einem jeden Reisenden eine unglaubliche Vielfalt an atemberaubenden Landschaften. Doch was ist die beste Kolumbien Reiseroute? Hier stehen dir alle Türen offen: Spaziere durch koloniale Gassen in Villa de Leyva oder Cartagena, genieße das Strandleben im Tayrona-Nationalpark oder auf den Islas del Rosario, besuche eine Kaffeefarm im Eje Cafetero, gehe auf Entdeckungstour im Amazonasgebiet oder erlebe den Wandel von Kolumbien in den Großstädten Medellín und Bogotá. Kolumbien und seine herzlichen Bewohner laden dich ein, seine abwechslungsreiche Natur und seine einzigartigen Kulturen hautnah zu entdecken.

Das Land ist groß, die Vielfalt unermesslich, die Ziele und Möglichkeiten unendlich. Doch welche Orte sollte man in Kolumbien auf jeden Fall besuchen, welche Ziele sollte man auf keinen Fall verpassen und auf welcher Reiseroute reist man am Besten durch Kolumbien, um möglichst viel zu sehen?

Bogotá – Kolumbiens chaotische Hauptstadt

Die meisten Reisenden starten ihre Kolumbien Rundreise in der Hauptstadt Bogotá. Hoch in den Anden gelegen, erstreckt sich das Häusermeer von Bogotá über eine riesige Fläche. Inmitten des unübersichtlichen Verkehrschaos findet man zwischen Bausünden und renovierungsbedürftigen Gebäuden auch einige historische Kolonialgebäude und interessante Museen wie das sehenswerte Goldmuseum Museo de Oro. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt La Candelaria sollte man sich den Besuch der Plaza Bolivar und dem hippen Plaza Chorro de Quevedo nicht entgehen lassen. Hauptattraktion in Bogotá ist der Hausberg Montserrate, der hoch über der Millionenstadt thront. Den Montserrate erreichst du entweder mit der Seilbahn, der Zahnradbahn oder aber du bezwingst den 550 Meter hohen Berg zu Fuß. Oben angekommen, erwartet dich bei gutem Wetter eine wunderschöne Aussicht auf das endlos scheinende graue Häusermeer der kolumbianischen Hauptstadt. Auch die Umgebung von Bogotá ist sehenswert: Die kleine Stadt Zipaquirá beeindruckt mit ihrer mysthischen Salzkathedrale, die in einen ehemaligen Bergwerksstollen gebaut wurde. Noch weiter nördlich befindet sich das koloniale Schmuckstück Villa de Leyva (Villa de Leyva (3 Tage)), welches mit seiner authentischen Kolonialarchitektur beeindruckt. Nachdem du Bogotá und seine Umgebung ausgiebig erkundet hast, fährst du am besten mit dem Taxi zum Busterminal Salitre in Bogotá und fährst mit dem Bus Richtung Westen nach Armenia.

Salento – Kaffee, Kultur und Palmen

In Armenia in der Region Quindío angekommen, steigst du in einen lokalen Bus und fährst in anderthalb Stunden durch die grünen Hügel des sogenannten Kaffeedreicks in das kleine Dorf Salento. Salento bildet den idealen Ausgangspunkt zur Erkundung der Region. Durch seine koloniale Architektur, seine bunten Häuser und seinen Aussichtspunkt ist Salento ein Ort zum Wohlfühlen. Von hier kannst du Touren zu den Kaffeefincas in der Umgebung unternehmen. Der Kaffee ist der Exportschlager Kolumbiens und ein wichtiges Identifikationssymbol für die Kolumbianer. Bei einer Tour auf einer Kaffeefinca erfährst du eine Menge interessanter Fakten zum Anbau und Produktion des Kaffees, probierst dich selber als Kaffeepflücker aus und genießt im Anschluss eine Tasse ökologischen Kaffees, zum Beispiel auf der Finca El Ocaso. Das zweite Highlight in Salento ist das Tal Valle de Cocora, welches du nach einer aufregenden Fahrt mit einem Oldtimer erreichst. Das Valle de Cocora ist bekannt für seine Wachspalmen, die eine sehr surreale Atmosphäre schaffen. Hier ist der perfekte Ort für einzigartige Fotos an einem der wohl schönsten Orte von Kolumbien. Während die meisten Touristen nur die Palmenhaine besuchen, empfehle ich dir auch den Besuch des von dichtem Nebelwald bewachsenem Teil des Tals. Hier folgst du dem Fluss aufwärts und überquerst diesen immer wieder über sehr abenteuerlich aussehende Brücken. Vorbei an Wasserfällen und tropischen Pflanzen erreichst du schließlich den Aussichtspunkt, von dem sich dir eine atemberaubende Aussicht über das Valle de Cocora eröffnet. Mit diesem einzigartigen Naturwunder, den geschichtsträchtigen Kaffeefincas und der sehenswerten Paisa-Architektur kombiniert Salento auf charmante Weise Kultur mit Natur und sollte auf deiner Reiseroute durch Kolumbien nicht fehlen!

Medellín – Die Stadt des Wandels

Einmal täglich gibt es einen Linienbus, der Salento direkt mit Medellín verbindet. Außerdem erreichst du die zweitgrößte Stadt Kolumbiens über Pereira. In Medellin angekommen lädt dich die Metropole ein, den Wandel des Landes hier hautnah kennenzulernen. Vor einigen Jahren galt Medellín noch als die gefährlichste Stadt der Welt; heute liegt sie im Trend und zieht immer mehr Touristen an. Bei einer Tour durch die legendäre Comuna 13 erfährst du, wie sich die Bevölkerung nach jahrzehntelangen Drogenkriegen zurück in ein friedliches Leben kämpft. Die vielen Grafittis stehen symbolisch für den rasanten Wandel, den Medellín in den letzten Jahren vollzogen hat. Ein ganz anderes Medellín erlebst du im Stadtviertel El Poblado, wo sich Kolumbiens beste Restaurants und angesagte Hotels befinden. Außerhalb von Medellín erwarten dich das kunterbunte Dorf Guatapé, welches im Schatten des mächtigen Granitfelsens El Peñol liegt. Nachdem du die vielen Stufen des Monolithen erzwungen hast, wirst du mit einem spektakulären Aussicht über die Umgebung belohnt. Ein weiterer Tagesausflug ab Medellín gilt dem kolonialen Dorf Santa Fé de Antioquía. Außerdem ist Medellín der Ausgangspunkt zu Flügen an die Pazifikküste nach Nuquí, die besonders für seine Wale bekannt ist. Außerdem erreichst du von Medellín aus den verschlafenen Küstenort Capurganá an der Grenze zu Panama. Von Medellín aus nimmst du am besten den Nachtbus, der dich in rund 14 Stunden nach Cartagena bringt; alternatib kannst du die Strecke auch fliegen.

Cartagena – die Perle der Karibik

Cartagena wird gerne auch als die Perle der Karibik bezeichnet und das ist absolut kein Wunder, denn lebensfrohe Stadt and der traumhaften Karibikküste begeistert mit seiner kolonialen Altstadt, bunten Häusern, mit Blumen geschmückten Balkonen, aber auch mit historischen Kirchen, interessanten Museen und der mächtigen Stadtmauer, von denen man abends einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Karibik genießen kann. Der perfekte Ort hierzu ist das trendige Café del Mar. Schlendere durch die kolonialen Gassen von Cartagena und lasse dich treiben von den karibischen Klängen der Musik, die aus den vielen Restaurants und Geschäften schallen. Einen Besuch lohnt außerdem die Festung San Felipe de Barajas, die von den Spaniern zur Verteidigung von Cartagena gebaut wurde, denn die Stadt wurde im Laufe ihrer Geschichte immer wieder von Piraten geplündert. Heute kannst du durch die unterirdischen Geheimgänge der Festung spazieren und dich in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen lassen. Auch außerhalb der historischen Altstadt bietet Cartagena eine Vielzahl an Attraktionen. Bei einem Tagesausflug zum Traumstrand Playa Blanca auf der Isla Barú hast du die Möglichkeit, im türkisfarbenden Meer zu baden und dich nach Lust und Laune zu sonnen. Ruhiger geht es auf den Islas del Rosario zu, wo du bei einer spritzigen Bootstour ebenfalls ein Bad im transparenten Wasser nehmen kannst. Nicht ganz so klar ist der Schlamm im Vulkan El Totumo, der an der Straße nach Barranquilla liegt. Hier kannst du ein entspannendes Bad im kühlen Schlamm nehmen. Falls du mehr Zeit mitbringst, empfehle ich dir einen Besuch der Insel Isla Múcura. Zu weit weg für Tagestouristen, fühlt man sich auf dieser kleinen karibischen Insel wie im Paradies auf Erden.

Santa Marta – Traumstrände und die Sierra Nevada

Santa Marta liegt nur etwa vier Stunden Busfahrt von Cartagena entfernt. Auch Santa Marta verfügt als eine der ältesten Städte in Südamerika über eine koloniale Altstadt; die meisten Reisenden reisen allerdings nach Santa Marta, um die Traumstrände des Parque Tayrona zu erkunden. Der Tayrona Nationalpark gilt mit seinen grünen Palmwäldern, paradiesischen Stränden und vielen Aussichtspunkten als der schönste Nationalpark von Kolumbien. Das perfekte Postkartenmotiv wartet am Cabo San Juan auf dich. Außerdem hast du die Möglichkeit, mit etwas Glück verschiedene Tiere im Park zu sehen und mehr über die Tayrona-Ureinwohner zu erfahren, für die weite Teile des Parks ein heiliger Ort sind. Nur eine Stunde weiter erstreckt sich das kleine Backpackerdorf Palomino. Direkt an einem karibischen Sandstrand gelegen, ist dies der perfekte Ort um dem Alltag zu entschwinden und die Seele baumeln zu lassen. Hoch in den Bergen der Sierra Nevada liegt zudem das kleine ökologische Dorf Minca, welches du in 45 Minuten mit dem Bus aus Santa Marta erreichst. In Minca übernachtest du inmitten der einzigartigen Natur und kannst zu verschiedenen Wasserfällen, Aussichtspunkten oder einer Kaffeefarm wandern. Besonders abenteuerlich gestaltet sich die Übernachtung im Casa Loma, wo du in kleinen Dschungelhütten mitten im Urwald übernachtest und so der Natur so nah kommst, wie nie zuvor. Noch abenteuerlicher ist ein Trekking zur Ciudad Perdida (Kolumbien – Ciudad Perdida (5 Tage)). Zwischen Santa Marta und Minca, Palomino oder dem Tayrona-Nationalpark bewegst du dich am günstigsten mit öffentlichen Bussen fort; allerdings kannst du dir auch einen bequemen privaten Transfer buchen. Von Santa Marta fliegst du entweder zurück nach Bogotá, oder du fährst mit dem Bus und legst auf dem Weg einen Zwischenstopp in der Abenteuerhochburg San Gil, dem Kolonialdorf Barichara und dem wunderschönen Villa de Leyva ein.

Letícia – Mitten im Amazonasgebiet

Zurück in Bogotá fliegst du in zwei Stunden in das Amazonasgebiet von Kolumbien. Die Stadt Leticia liegt direkt am Amazonas im Dreiländereck von Kolumbien, Peru und Brasilien und bietet eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten, deine Zeit im Amazonasgebiet zu gestalten. Auf einer Amazonas-Lodge kommst du dem einzigartigen Ökosystem des Amazonas und der spektakulären Tier- und Pflanzenwelt des Dschungels am nächsten, wie auf unserer Kolumbien – Amazonas Tour (4 Tage). Hier warten spannende Ausflüge auf dich, bei denen du mehr über die faszinierende Natur und seine menschlichen und tierischen Bewohner erfährst. Ein besonderes Highlight im Amazonasgebiet von Kolumbien stellt der Besuch der Affeninsel Isla de los Micos dar. Die kleinen, neugierigen Äffchen sind hier an Menschen gewöhnt und kommen dir so nah, wie du es niemals erwartet hättest. Zurück in Leticia empfehle ich dir einen Besuch des Restaurants Tierras Amazónicas, wo du kulinarische Spezialitäten aus dem Dschungel probieren kannst und köstlich zubereiteten Fisch aus dem Amazonas genießen kannst. Nach deinen Abenteuern in Letícia kannst du nun entweder nach Bogotá zurückfliegen; oder aber du fährst mit dem Speedboot über den Amazonas in die peruanische Amazonasmetropole Iquitos. Dort wartet unter anderem Die Heliconia Lodge bei Iquitos / Peru auf dich! Bitte beachte hierbei, dass das Speedboot mindestens acht Tage vor der geplanten Abfahrt reserviert werden muss.

Diese Reiseroute passt ideal in einen Reisezeitraum von etwa drei Wochen und kombiniert die wichtigsten Ziele für eine Reise durch Kolumbien. Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Orte in Kolumbien, die abseits der üblichen Reiseroute liegen. Auf der in diesem Blog beschriebenen Route erhälst du jedoch einen gelungenen Eindruck in die Vielfältigkeit dieses einzigartigen Landes und erlebst neben wunderschönen Landschaften und historischen Städten auch karibische Traumstrände, tauchst in die kontrastreiche Natur ein und begegnest auch kulinarischen Highlights aus Kolumbien.

Unsere Linienbusreise durch Kolumbien (Kolumbien Rundreise (15 Tage)) orientiert sich an dieser Kolumbien Reiseroute und lädt dich ein, das wunderschöne Kolumbien mit dem Linienbus zu erkunden.

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