Parque Tayrona im Hängemattenhotel

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Der Eintritt ins Paradies – wo Regenwald in die Karibik übergeht!

Die letzten zwei Tage verbrachten wir mit Strandspaziergängen und gepflegtem lesen und Nichtstun. Heute sollte nun wieder etwas Aktion auf dem Programm stehen, denn es ging zum Parque Tayrona, dem kolumbianischen Nationalpark direkt an der Küste. Allerdings hatte unser Fahrer noch einen wichtigen Programmpunkt vorher: venezolanisches Benzin tanken! Denn in Venezuela ist das Benzin günstiger als Wasser.

Hierzu bremsten wir scharf an einem Kanisterturm und winkten hektisch dem Mann mit Panamahut und Benetton-Sonnenbrille. Zugegeben, wir hatten ihn für einen touristischen Anhalter gehalten. Nun wurde frohen Mutes aus dem 20 Liter Kanister Benzin in den Minivan gekippt mithilfe eines filzumrandeten Trichters. Und da unser Fahrer den ganzen Kanister gekauft hatte, musste gegen 90% Entleerung der komplette Bus geschüttelt werden. Wohlgemerkt wir saßen noch drinnen. Während des Manövers fuhren Leute auf der Gegenspur mit ihrem Auto rückwärts, das Militär, welches die Straße kontrollierte, schälte währenddessen einen Apfel und die größte Sorge bestand darin, dass ein Mototaxi-Fahrer seine Kippe vom Moped wirft. Die Szenerie hatte schon Züge eines Hollywood Blockbusters kurz bevor die gesamte Hauptstraße in die Luft fliegt. Nachdem dann der Benzingeruch fröhlich mit der Klimaanlage im gesamten Auto verteilt wurde, kam endlich wieder das Duftspray zum Einsatz. Man merke, wenn der Fahrer „un sekundo per favor“ ankündigt, ist Abenteuer im Verzug geboten.

Im Tayrona Park angekommen, wurde uns grob der Weg angezeigt. Arm ausstrecken da lang und wir folgten dem Trampelpfad. Laut Karte gab es nur einen Weg nach Arrecifes wo unsere Hängematte für uns aufgespannt war. Und tatsächlich, nach 2 Stunden Wanderung durch Urwald, an Küstenabschnitten entlang und diversem frei lebenden Getier (Krokodile, Schlangen, Eidechsen, Riesenameisen…) kamen wir am ersten Campingplatz an, wo man uns einen abschließbaren Schrank und eine Hängematte mit Moskitonetz zuteilte.

Nach einer erhohlsamen Siesta in der Hängematte liefen wir weiter an den Badestrand. Dabei entdeckten wir die Bäckerei, die himmlisch leckeres Pan au chocolate verkaufte. Zugegeben, es lag bei der Wanderung etwas schwer im Magen, aber es war es wert. Das Bad im türkis und kristallklarem Wasser hatten wir uns verdient.

Der Tayrona Nationapark ist ein Traum. Paradiesische Sandstrände grenzen hier an den Regenwald mit vielen Palmen und verschiedenen Aussichtspunkten, die einmalige Spots für spektakuläre Fotos bilden. Mehr Informationen habt Kathrin hier für euch zusammengefasst.

Übernachtung im Hängemattenhotel – Eine Nacht der Erkenntnis

So schön Siestas in der Hängematte sind – zum Schlafen ist es doch eine andere Nummer. Erst gab es ein paar Schnarcher und bei jedem Umdrehen musste man nachgucken ob man noch halbwegs mittig lag und noch genug Hängematte einen vor dem Sturz bewahrt. Irgendwann lief einem auch das Blut aus den Beinen und die ganze Nacht mit angezogenen Beinen schlafen ist man auch nicht gewohnt. Mit dieser Erkenntnis ist nun klar, dass es eine Hängematte zuhause für den Garten gibt, aber nicht im Schlafzimmer… Fazit: Das nächste Mal übernachten wir in den Posadas Ecoturisticas: Vom Koka-Anbau zum Ökotourismus! Denn dort unterstützt man gleich noch ein tolles ökologisches Projekt.

Den Vormittag verbrachten wir noch mal an einem wunderschönen Strand bevor uns wieder die Wanderung durch den Nationalpark bevorstand, um nach Minca zu fahren.

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